Ich kandidiere bei den Thuner Gemeindewahlen vom 27. November 2022 für den Gemeinderat. Die erfolgreiche Ersatzwahl von Katharina Ali-Oesch und zwei Rücktritte im aktuellen Gemeinderat sind für mich der richtige Zeitpunkt für den längerfristigen rotgrünen Richtungswechsel in der Thuner Exekutive und somit für meine Kandidatur. Ich will zusammen mit meinen Genoss:innen und politischen Weggefährt:innen die rotgrüne Mehrheit bestätigen und einer historisch einmaligen Frauenmehrheit zum Durchbruch zu verhelfen.

Während meiner neunjährigen Zeit im Stadtrat habe ich viele zukunftsgerichtete Vorstösse eingereicht. Doch nun bin ich bereit, Anliegen umzusetzen und exekutive Politik aktiv mitzugestalten.  Als langjährige Stadträtin kenne ich die Funktionsweise und Abläufe der politischen Prozesse sowie der Verwaltung und Behörden bestens. In verschiedenen Leitungsfunktionen innerhalb der Partei konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und meine Kenntnisse vertiefen.

Die Kandidat:innen der SP Thun für den Thuner Gemeinderat (v.l.n.r.): Alice Kropf, Adrian Christen, Katharina Ali-Oesch (bisher), Sandra Rupp, Claudius Domeyer
Auf Einladung von Stadtratskandidatin Lara Marisa traf ich mich an einem weiteren Polit-Apéro mit Thuner:innen. Im Gemeinschaftsraum der Wohnbaugenossenschaft Lanzgut diskutierten wir über die aktuelle Wohnungsnot und die dringliche Notwendigkeit von mehr gemeinnützigem Wohnungsbau. Auch der Fachkräftemangel war Thema und die verbesserungswürdigen Arbeitsbedingungen im Baunebengewerbe. Auch tauschten wir uns über fehlende Freiräume und ungenügende Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche aus, was zur Folge hat, dass Jugendliche die Stadt Thun Richtung urbanere Städte verlassen.
Die Treffen mit Wähler:innen sind eine wertvolle Gelegenheit um mit unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Beim Treffen mit Stadträtin Nina Siegenthaler diskutierten wir über rigide Hausregeln in Wohnbaugenossenschaften (bitte keine Kinder, die sich nach 20 Uhr im Garten aufhalten…), über regionales Kunst- und Kulturschaffen (und fehlende Räume für diese) und über vieles mehr. In Zusammenhang mit der Beherbergung von Geflüchteten aus der Ukraine zeigte sich, wie gross und unkompliziert gelebte Solidarität sein kann und in Zusammenhang mit dem Verkehrsproblem rund um Thun, wie schwierig es ist, individuelle Bedürfnisse in Einklang mit zukunftsweisender Verkehrspolitik zu bringen.
Wir fünf Kandidierenden haben in heiterer Atmosphäre rund 600 Unterstützungsbriefe persönlich beschriftet und verpackt. Gemeinsam geht es vorwärts!

Verteilaktion an Ostern